Hey Leute,
endlich kann ich mich mal wieder melden. Unser unfassbar
herausragendes Internet in Berlin(Ironie), veranlasst uns jedes Mal wieder nach
East London zu fahren um dort das Wlan Netzwerk der Hemmingway Mall (Ein echt großes
Einkaufscenter, wo wir oft einkaufen gehen) anzuzapfen.
Unfassbar das erst ca. 3 Wochen um sind. Ich fühle mich hier
echt als wenn ich hier schon eine Ewigkeit lebe. Die kleine Community Berlin’s trägt dazu auch
bei. Obwohl wir im Township wohnen (
eine sozial schwache Gegend, bestehend aus Wellblechhütten), fühle ich mich
hier echt sicher. Rund um die Uhr spielen Kinder um unser Haus herum. Auch die
Leute im Township sagen uns immer wieder, dass sie sich um uns kümmern und uns
beschützen. Die eine Nacht gab es heftige Regenschauer, worauf wir um 6 Uhr
aufgewacht sind und unser Wohnzimmer voller Wasser stand. Wir bauten schnell
einen Wasserdamm vor unserer Haustür. Am nächsten Tag beim putzen und Wasser
entfernen, halfen uns 5 Nachbarn. Seeeeehr nett!!
Wenn wir morgens zur Schule gehen,
Wenn wir einkaufen sind,
Wenn wir abends mal feiern gehen (Meistens das „Hotel“, eine urige Tanzbar mit „Grillstation“ nebenan. Getränkepreise sind mehr als nur human),
Wenn wir einkaufen sind,
Wenn wir abends mal feiern gehen (Meistens das „Hotel“, eine urige Tanzbar mit „Grillstation“ nebenan. Getränkepreise sind mehr als nur human),
IMMER lernt man neue Leute kennen und wird von „alten“
Bekannten herzlich begrüßt.
Schulisch läuft es (wie Timo sagen würde) wie ein
Länderspiel. Die Lehrer begegnen uns mit Respekt und der nötigen Gelassenheit. Schon wenn Timo
& Ich morgens zur Schule kommen, hat man damit zu rechnen nach ca. 10
Sekunden jeweils 2 Kinder an seinen Beinen zu haben. Ein krasses Gefühl!!
Jedoch hat auch alles seine kleinen „Schattenseiten“. Bei so
viel Freude ist es manchmal unmöglich in der Sportstunde geregelten
Sportunterricht zu machen. Dann wird mal eben eine Runde „Who is scared oft he
lion“ ( Wer hat Angst vom schwarzen Mann).
Nach der Schule und den Sportstunden, bin ich mit Timo dabei
ein U13 und ein U15 Fußballteam zu trainieren. Darum bot uns Mrs. Machu, die
ehemalige Trainerin der Fußball- Jungs.
Und dazu trainiere ich jeden Mittwoch ca. 10 Kinder im Tennis. Unser Arbeitstag endet dann gegen 15 Uhr.
Und dazu trainiere ich jeden Mittwoch ca. 10 Kinder im Tennis. Unser Arbeitstag endet dann gegen 15 Uhr.
Zuhause angekommen geht das Abenteuer weiter. Einen Tag
wollten wir joggen gehen. Als wir 6 Freiwilligen gerade losgejoggt sind, schlossen
sich auf einmal aus allen Ecken des Townships Kinder an. An einem Berg, auf den
wir gejoggt sind, machten wir Pause und realisierten erst dann, dass wir eine
Gruppe von ungelogen über 50 Leuten
waren!!!
Man kann auch immer damit rechnen das südafrikanische
Freunde von uns jederzeit mal vorbei
schauen. Esther kann man als „Beste Freundin“ Bezeichnen. Sie ist ab dem 01.09. auch unsere neue
Nachbarin in dem neuen Haus.
Alles in allem kann ich sagen, dass sich allmählich ein
Alltag einpendelt. Wir grillen so ziemlich jeden Abend mit den Jungs
(überragend lecker) . Obwohl wir mittlerweile jeden Morgen von Montag Freitag
(Freitags haben wir übrigens frei J
) Kraftübungen machen, haben wir alle zugenommen … Aber ich bin sehr
zuversichtlich, dass die entsprechenden Erfolge noch folgen werden.
Sonst verpflegen wir uns alle selbst. Die Kochkünste werden
auch immer besser. An dieser Stelle wird einem echt mal richtig klar was Mütter
alles für Aufgaben haben. ( Danke Mum!)
So Leute das war es erstmal wieder von mir. Ich grüße Euch ganz lieb und hoffe der Blog gefällt euch.
Steffen
So Leute das war es erstmal wieder von mir. Ich grüße Euch ganz lieb und hoffe der Blog gefällt euch.
Steffen
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