Sooooooooo,
der Umzug
liegt nun hinter mir. Wir waren echt ziemlich traurig, dass wir umziehen
mussten.
Im Township
zu leben ,mit all den Kindern die andauernd vor unserem Haus spielten, brachte
echt jeder neuer Tag, neue Erfahrungen.
Mittlerweile
leben wir jetzt schon gut 7 Wochen hier. Es fühlt sich hier zum ersten Mal
richtig wie ein zuhause an für mich. Ich lebe nicht mehr aus dem Koffer und
besitze mittlerweile sogar eine Bettdecke J! Das Zimmer ist eingerichtet,
welches ich mir mit Christoph von der Nkosinathi teile.
Und durch
unsere Großräumige Garage, welche jedoch komplett leer stand, haben wir uns das Projekt vorgenommen, die Garage
umzubauen in einen neuen (sagen wir mal) Wohnbereich.
Wir vier Jungs haben ohne jegliche Kosten uns Euro Palette und andere
Materialien besorgt und uns schon ansehnliche Möbel gebastelt. Es klingt hier
vielleicht ein wenig komisch, aber es ist echt ein überragendes Gefühl!
Jedoch gab es auch anfängliche Probleme. Wir hatten beispielweise die erste
Woche nur kaltes Wasser (was nicht so schlimm war). Bis wir dann 2 Tage lang
GARKEIN Wasser hatten. Jetzt sind aber alle Probleme beseitigt und ich fühle
mich hier echt wie zuhause! Wir haben uns sogar 2 Küken zugelegt, in der
Aussicht in ein paar Monaten das ein oder andere Frühstücksei genießen zu
können.
In der
Schule läuft es wie gehabt super! Die Kinder sind echt dankbar und so herzlich
zu Timo und mir. Man freut sich echt nach dem Wochenende wieder auf Schule
(welches Gefühl mir bisher völlig fremd war). Wir haben auch schon ein zweites
Spiel mit unserer U15 Mannschaft gegen die Nkosinathi organisiert, welches wir
jedoch mit 1:2 verloren.
Ein ganzes
Wochenende waren wir in Port Alfred, um zwei Freiwillige zu besuchen. Port Alfred ist eine sehr schöne Stadt
zwischen East London und Port Elisabeth. Der Strand ist atemberaubend schön und
es gibt viele schöne Restaurants und Caffees. Geprägt ist die Stadt von
Studenten, deswegen nahmen wir das Boat Race Festival (eher aufs Feiern
ausgelegtes Bootrennen) gleich mit.
Es ist echt
unmöglich jedes Ereignis hier zu beschreiben, weil echt jeden Tag etwas Neues
hinzukommt.
Außerdem haben Katha und ich ein Basketball Projekt mit
Kindern aus 3 verschiedenen Schulen angefangen. Dies spielen wir momentan noch
auf einem Netball Platz aber der Basketball Platz könnte ja zu einem Projekt
werden …
Cricket ist in diesem neuen Term auch zu einem meiner Projekte zusammen mit
Timo geworden. Montags haben wir
zusätzlich eine Stunde lang einen Deutschkurs. Wir fanden die Idee ganz witzig für
ein paar Kinder die sehr interessiert waren. Mittlerweile wollen immer mehr
Kinder, dass ich Bedenken habe, dass alle in einen Klassenraum passen.
Am Wochenende vom 03.10.-05.10. haben wir unserem
Ansprechpartner in Südafrika, Brett Armstrong, bei der Umsetzung des Spinathon
geholfen. Dieses Event zielt darauf 48 Stunden durchgängig viele Fahrräder mit
Personen zu besetzen die stündlich dafür zahlen. Das Geld wird anschließend an
einen guten Zweck gespendet. Also eine runde Sache!
Unser Job war es während des Spinathons die Fahrer mit Getränken zu versorgen
und selbst zu fahren. In unserer WG haben wir uns vorgenommen alle zusammen 48h
zu fahren. Das haben wir auch ziemlich genau geschafft, weil alle ihre 8
Stunden abgefahren sind :D !
Das wars erstmal von mir. Schöne Tage wünsche ich !