Schon eine halbe Stunde vor Abfahrt, gingen die ersten Anrufe von aufgeregten Kindern ein, die bloß nicht vergessen werden wollten. Da wir keinerlei Informationen zum Ausflugsziel preisgaben, war die Stimmung im Auto umso gespannter. Mit sieben Kindern von der Nkosinathi Primary School (Christophs Schule) und zwei Kindern von der Berlin Primary School (meiner Schule) fuhren wir dann letzendlich nach East London.
Erster Höhepunkt des Tages war der Lion Park. Dies ist ein kleines Game Reserve, das Löwen, Tiger, Alpakas, Geparden und Schildkröten beherbergt. Nach einer ausgiebigen Runde durch den Park und über den riesigen Spielplatz, lösten wir ein kleines Gehemnis. Es war nämlich soweit, dass die Kinder den Löwen ein bisschen auf Tuchfühlung gehen sollten. Erleichterung machte sich breit als zwei kleine Löwenbabys im Käfig auftauchten. Mutig stiegen alle ins Gehege, streichelten die kleinen Löwen und ließen sich ein paar mal fotografieren. Zurück beim Auto wurden eifrig die ersten Erfahrungen ausgetauscht und das Buffet eröffnet. Spontan wurde die Anlage des Autos zum DJ Pult umfunktioniert und um das Auto herum ausgelassen getanzt.
Mit vollen Mägen fuhren wir zur nächsten Attraktion. Einige der Kinder rechneten schon mit der Heimfahrt, umso größer war die Überraschung als wir vor dem Extreme Valley hielten. Als die Angestellten uns allen erklärten, was Lasertag eigentlich ist und was man beachten muss, bekamen die Kinder das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass Chris und ich klare Niederlagen einstecken mussten.
Eine bessere Figur gaben wir beim Minigolf ab. Wir stellten fest, dass dies zu großen Teilen unseren Vätern zu verdanken ist, die immer wieder Konzentration bei den Minigolfpartien unserer Kindheit einforderten. Als wir Schläger und Bälle wieder abgeben wollten, wurde uns zu unserem Erstaunen eine Milchshake-Runde serviert, die uns einer der Gäste des Extreme Valley spendiert hatte.
Da unsere Mägen schon wieder anfingen zu knurren, war der nächste Halt das Restaurant zur goldenen Möwe. Da es den ganzen Tag schon sehr warm war, wollten wir den Kindern noch eine kleine Abkühlung ermöglichen und hielten spontan beim Bonza Bay Beach. Als die Kinder das Meer mit dem Strand schon von weitem sehen konnten ging das geschreie im Auto schon los. Natürlich waren unsere Versuche die Kinder davon abzuhalten sich komplett nass zu machen zwecklos. Schon nach einigen Sekunden lagen die ersten Kinder im Wasser und auch wir blieben nicht lange verschont. Die riesen Freude war damit zu begründen das einige von den Kindern noch nie das Meer gesehen haben.
Klitschnass ging es zurück ins Auto. Zufrieden schauten Chris und ich in neun völlig erschöpfte Gesichter. Einige der Augen fielen dann auf der Heimfahrt endgültig zu.
Ich kann aber auf jeden Falll sagen, dass auch mir und Chris dieser Tag nie in Vergessenheit geraten wird. Vielen Dank an der Stelle auch nochmal an meine Spender ohne diese dieser Trip nicht möglich gewesen wäre! Die Kinder haben super gehört und es war von der ersten bis zur letzten Sekunde ein super Trip!!! Ein absolutes Highlight des Jahres =)